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DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Gummersbach

Jan Köstering

Am diesjährigen Tag der Arbeit, dem Kampftag der Arbeiter:innen, spricht Jan Köstering, neu gewählter Bundestagsabgeordneter der Linken, auf der DGB-Kundgebung in Gummersbach.

Am diesjährigen Tag der Arbeit, dem Kampftag der Arbeiter:innen, ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund und dessen Mitgliedsgewerkschaften zu bundesweiten Kundgebungen  auf. Unter dem Motto “Mach dich stark mit uns!” gehen wir am 1. Mai 2025 gemeinsam mit den Beschäftigten aller Branchen auf die Straße, um unsere Stimme für eine gerechte Arbeitswelt zu erheben.

Ich freue mich als neuer Bundestagsabgeordneter für Die Linke in meinem Wahlkreis in Gummersbach auf der dortigen Gewerkschaftsdemonstration sprechen zu dürfen – ab 11:00 auf dem Bismarckplatz.

Hände weg von unseren Rechten!

Union und SPD greifen unsere erkämpften Rechte an. Sie wollen die Arbeitszeiten ausweiten, Feiertage streichen und Überstunden für Unternehmen billiger machen. Das bedeutet mehr Stress, weniger Freizeit und schlechtere Lebensbedingungen für uns alle.

Während Milliarden in Panzer und Kampfflugzeuge fließen, wird bei uns gekürzt.Sozialleistungen werden gestrichen, Mieten steigen weiter, Energie und Lebensmittelpreise explodieren. Doch statt endlich die Superreichen daran zu beteiligen, dass das Leben für die Mehrheit einfacher wird, werden Erwerbslose und Geflüchtete zu Sündenböcken gemacht.

Wir sagen: Schluss damit!

Am 1. Mai gehen wir auf die Straße – für Löhne, die zum Leben reichen, eine soziale Absicherung, die diesen Namen verdient und eine Vermögensteuer für Millionäre und Milliardäre.

 

Als Partei Die Linke fordern wir:

  • Arbeitszeitverkürzung statt Verlängerung! Der Achtstundentag ist ein Erfolg der Arbeiter*innenbewegung erkämpft, – wir verteidigen ihn!
  • Mehr Zeit für uns und unsere Liebsten! Wir brauchen Entlastung und mehr Zeit für uns und unsere Familien, statt noch mehr Stress und höhere Profite für Konzerne.
  • Geld für das, was wirklich zählt! Wir brauchen gute Schulen und Kitas, bezahlbaren Wohnraum und einen funktionierenden Nahverkehr – statt Milliarden für mehr Waffen.

Alle unsere Rechte mussten erkämpft werden. Diese Aufgabe bleibt:

Lasst uns gemeinsam Druck machen – am 1. Mai und jeden Tag!

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